Thema der Woche: Jugendgerechtere Städte

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Mit diesem Bild erläutert unser Aktionsbündnis eines der Ziele seiner Petition auf change.org/Aktionsbündnis. Diese Woche geht es um Investitionen für Jugendliche. Gestaltung: Christian Herrendorf

“Für die Würde unserer Städte” hat eine übergreifende Forderung (angemessene Finanzausstattung der Kommunen), die zugleich mit vielen Zielen für das Leben in den Städten und Kreisen verbunden ist. In den Sozialen Netzwerken stellt das Aktionsbündnis daher jede Woche eines dieser Ziele vor und zeigt anhand dessen, was es für die Bürger*innen und Bürger bedeuten würden, wenn die Schuldenfrage gelöst würde. Diese Woche geht es um jugendgerechtere Städte.

Zu einer jugendgerechten Stadt gehören viele Aspekte: Sportplätze, Freizeiteinrichtungen, Möglichkeiten, Kreativität auszuleben, vernünftige Radwege und ÖPNV-Angebote, Chancen der politischen Mitbestimmung. Den Kommunen liegen diese Aspekte am Herzen, sie kann sie aber leider nicht so verwirklichen, wie sie gerne würde. Warum nicht? Weil die Städte bei der Verteilung der Gelder in Deutschland ungerecht behandelt werden. Der Bund und die Länder entscheiden, wer welche staatliche Aufgabe übernimmt. Das heißt, sie weisen den Kommunen Aufgaben zu. Dafür müssten sie ihnen eigentlich auch das erforderliche Geld geben, tatsächlich aber reichen die Summen nicht aus. Die Folge: Die Kommunen müssen Kredite aufnehmen, um die Pflichtaufgaben zu erfüllen. Für andere Ziele fehlt dann Geld.

Das Aktionsbündnis “Für die Würde unserer Städte” fordert ein Ende dieser Ungerechtigkeit und bittet die Bürgerinnen und Bürger um ihre Unterschrift für die Petition auf change.org/Aktionsbündnis. “Für die Würde unserer Städte” ist ein Zusammenschluss von 70 Städte und Kreisen bundesweit, die unter dem beschriebenen strukturellen Problem leiden.